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Unter dem Motto „Da haben die Dornen Rosen getragen“ haben die Ritaschwestern ihre vorweihnachtliche Feier mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, Ehrenamtlichen und Ruheständler-Innen gestellt.

Die besinnliche Feier in der Mutterhauskapelle wurde von Generaloberin Schw. Rita-Maria, Ökonomin Schw. Anna-Maria und Diakon Gerhard Gabel geleitet.

Im Mittelpunkt stand das Rosenfenster in der Wallfahrtskirche „Maria, Königin des Friedens“ in Velbert-Niviges. Im Fensterbild sind kaum Dornen zu sehen. Nur die rote Blüte ist riesengroß. „Wenn wir uns begegnen, können wir einander Mut machen, einander Segen sein, uns etwas Gutes sagen und damit heilend und aufrichtend wirken“, erklärte Schw. Rita-Maria.

Die Gottesmutter habe Jesus im Herzen zu den Menschen und durch die Welt getragen. Auch durch unser Leben und Handeln sollen Rosen erblühen, damit Menschen etwas von Gottes Heil, seiner Liebe und seinem Frieden spüren.

Die Rose ist ein Sinnbild der hl. Rita von Cascia, der Ordenspatronin der Ritaschwestern Und die Mutter Jesu wird seit dem 5. Jahrhundert als „Rose ohne Dornen“ bezeichnet. Sowohl die hl. Rita als auch die Gottesmutter hatten in ihrem Leben viel Schmerz erfahren. Dornen stehen sinnbildlich für Verletzungen, Ausgrenzungen, Dunkel und Schmerzen.

Im Adventslied „Maria durch ein Dornwald ging“ kommt die Legende zur Sprache, dass Maria auf ihrem Weg in die Berge von Judäa zu ihrer Verwandten Elisabeth auf ein Dornengestrüpp stieß. Als die mit Jesus schwangere Maria kam, wichen sie zur Seite, machten den Weg frei und trugen auf einmal Rosen.

Bei der besinnlichen Feier trugen Vertreterinnen und Vertreter der einzelnen Dienstgemeinschaften vor, was sie bei der Arbeit im letzten Jahr als Dornen oder als Rosen empfunden hatten. Dornenzweige und Rosen waren die Symbole im Wortgottesdienst.

Er endete mit dem Adventslied: „Es ist ein Ros entsprungen“ der Segensbitte, Gott möge wachsen und aufblühen lassen, was lebt und uns an Leib und Seele behüten.

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