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Das Fest Fronleichnam ist ein geheimnisvolles Fest. Die Christen wollen „die Gegenwart Gottes beleuchten“. 

„Gott ist überall gegenwärtig und offenbar, aber auch verborgen und geheimnisvoll“, meinte Pater Christoph Weberbauer beim Festgottesdienst am 11. Juni 2020 in der Kapelle des Mutterhauses der Ritaschwestern. Die Menschen könnten darauf vertrauen, dass Gott all ihre Wege mitgeht.

„Jesus will sich uns im Mahl einverleiben. Es ist die Liebe, die sich nach Einssein mit dem Du sehnt“, predigte Pater Christoph. Die Kommunion mit Jesus wolle auch im Alltag sichtbar und gelebt werden. Deshalb gebe es Fronleichnamsprozessionen. „Jesus geht voraus und ist auch in dem Menschen, der neben mir geht“, verdeutlichte der Augustiner.

Pater Christoph ist dankbar dafür, „dass wir den Grund und die Quelle unseres Lebens auf diese Weise feiern dürfen“. Für ihn habe das Fronleichnamsfest drei Dimensionen. Das sind „anschauen, ehren und anbeten“, dazu „miteinander Mahl halten und essen“ und drittens „mit Jesus an der Seite in den Alltag aufzubrechen“.

Im Fronleichnamsgottesdienst der Ritaschwestern stand das Glaubensbekenntnis diesmal am Ende der Messfeier. Die Mitfeiernden knieten vor der Monstranz, sie sangen das „Tantum ergo“ und „Großer Gott wir loben dich“ und bekamen den sakramentalen Segen.

"Es ist ein tröstlicher Gedanke, dass der Herr mich anschaut und auf uns schaut“, fasste Augustinerpater Christoph sein Empfinden am Fronleichnamstag zusammen. 

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