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Schade, die Fronleichnamsprozession im Garten der Ritaschwestern in Würzburg ist ins Wasser gefallen. Dabei lagen am 11. Juni 2020 im Treppenhaus des Mutterhauses die Fahnen bereit und der Weg mit seinen Stationen stand fest.

Stellvertretend für die gesamte Pfarreiengemeinschaft Sanderau wollten die Ritaschwestern in der aktuellen Corona-Zeit mit der Monstranz eine Prozession durch ihren Garten machen. Als Hausgemeinschaft und ohne Öffentlichkeit!

Nun haben die Ritaschwestern am Ende des Gottesdienstes an die Menschen gedacht, „die die Fronleichnamsprozession in unserer Pfarreiengemeinschaft Sanderau vermissen und gerne mitgegangen wären“.

Sie dankten Gott für „die gute Nachbarschaft und das Miteinander“ sowie für alle, die in der Pfarreiengemeinschaft leben und arbeiten, die sich hier engagieren und „sich um unser Wohlbefinden kümmern“. Sie beteten für die Kinder in der Kindertagesstätte und im Stadtteil Sanderau, für ihre Eltern und alle, die die Kinder unterstützen und ihnen ins Leben helfen.

Augustinerpater Christoph Weberbauer bedauerte zwar, dass die Gemeinschaft der Ritaschwestern die Fronleichnamsprozession nicht durchführen konnte. Aber er riet der Schwesterngemeinschaft dazu, darüber nicht traurig zu sein. Die Ritaschwestern sollten sich vielmehr „für die Menschen mitfreuen, die für diesen Regen danken“. Die Schöpfung braucht das Wasser dringend.

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