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Ihren Ordensvater, den heiligen Augustinus von Hippo (354-430), haben die Ritaschwestern am 28.August gefeiert. Wegen der Corona-Pandemie war die Ordensgemeinschaft diesmal nur unter sich. Die Öffentlichkeit konnte leider nicht zum festlichen Gottesdienst und dem anschließenden kleinen Stehempfang eingeladen werden.

Ruhestandspfarrer Norbert Stroh zelebrierte den Festgottesdienst in der Mutterhauskapelle. Er wurde mit einem Augustinuslied eröffnet und beinhaltete besondere Gesänge. Die Orgel spielte der Organist, Komponist und Musikhistoriker Erwin Horn.

Augustinus sei ein Heiliger, der „mit allen Wassern gewaschen war“, erinnerte Pfarrer Stroh an die Lebensstationen des Kirchenlehrers und an dessen Berufung in Mailand. Der Satz „Zieht an den Herrn Jesus Christus an“ habe ihn im August 386 wie ein Pfeil mitten ins Herz getroffen. Seitdem änderte Augustinus konsequent sein Leben. Er weiht sich ganz Gott und dem Dienst der Kirche.

Das Evangelium handelte vom guten Hirten. Pfarrer Stroh meinte in der Predigt, dass auch die Ritaschwestern gute Hirtinnen sind. Tag für Tag wären sie füreinander und über die Gemeinschaft hinaus für die Menschen da. Er meinte: Gute Hirten nehmen sich Zeit füreinander, sie hören einander zu, haben einen aufmerksamen Blick und pflegen die Gastfreundschaft.

Pfarrer Stroh wünschte den Ritaschwestern am Festtag des heiligen Augustinus, dass sie gute Hirtinnen bleiben in der Nachfolge des Jesus von Nazareth und in Gemeinschaft mit der heiligen Rita und des heiligen Augustinus.

Die feierliche Laudes am Morgen, eine gemütliche Kaffeerunde am Nachmittag, die feierliche Vesper um 17 Uhr und das gemeinsame Abendessen rundeten das Augustinusfest 2020 bei den Ritaschwestern ab.

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