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In der Vorbereitung auf ihren 110. Geburtstag am 8. Oktober 2021 beschäftigen sich die Ritaschwestern im Monat Juni mit der Berufung, dem Mut und Gottvertrauen ihrer ersten Schwestern.

Zehn Jahre nach der Gründung im Jahr 1911 stand die kleine „Genossenschaft“ der Ritaschwestern vor ihrer Auflösung. Im „Schicksalsjahr der Ritaschwestern“ im Jahr 1921 sollten sie sich einer schon bestehenden Kongregation anschließen. Das taten einige Schwestern auch, so dass die Gemeinschaft auf neun Ritaschwestern zusammen schrumpfte.

Weil viele Bittgesuche für das Weiterbestehen der Ritaschwestern im Ordinariat eingingen, blieb die Gemeinschaft bestehen. Sie wuchs weiter und hatte viele Entbehrungen zu erleiden. Aber sie begann zu blühen - wie eine Rose.

Mit Impulsen, Bibeltexten und Gebeten fragen sich die Ritaschwestern nun, was ihr Fundament ist. Was gibt ihnen Gelassenheit und Zuversicht, auch in unsicheren Zeiten? Mit welchem Gottvertrauen gehen sie in die Zukunft?

Im ersten Korintherbrief (1 Kor. 3,9-11) spricht der hl. Paulus vom Fundament Jesus Christus und davon, dass wir Menschen Gottes Bauwerk sind. Gott habe als „kluger und umsichtiger Bauleiter das Fundament gelegt“ und jeder Mensch sollte sich sorgfältig überlegen, wie er die Arbeit fortführt. „Es ist also Gottes Werk, an dem wir miteinander arbeiten, und ihr seid Gottes Ackerfeld“, heißt es im Korintherbrief.

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