Zwei Wochen lang konnte man an vielen Zimmertüren im Mutterhaus ein Schild lesen: „Ich bin im Urlaub!“ Koffer packen mussten die Schwestern nicht; sie konnten es sich im eigenen Zimmer gemütlich machen. Ihre Mitarbeit im Haus durfte ruhen und wurde von denen übernommen, die nicht im Urlaub waren.
Auftakt zum Urlaub war der italienische Eiswagen, der seit vielen Jahren zur Tradition von „Urlaub ohne Koffer“ gehört. Einmal Eis essen, soviel ich mag – auch zweimal oder gar dreimal holen!
Bevor die große Hitze zurück kam, gab es einen Ausflug zu „Maria im Grünen Tal“ in Retzbach. Nach einer Andacht dort fuhren wir in einen Biergarten in Veitshöchheim zum Abendbrot.
Weitere Urlaubsangebote gab es an den Nachmittagen nach einem erholsamen Mittagsschlaf: verschiedene Filme, eine Show mit Bildern und Musik über den Besuch wunderbarer spanischer Kathedralen und Kirchen, ein Grillfest, den Besuch einer Märchenerzählerin und ein besonders leckeres Mittagessen.
Höhepunkt am Ende von „Urlaub ohne Koffer“ war ein Nachmittag mit dem „Korbtheater“ des Künstlers Alfred Büttner, das die Schwestern erfreute und faszinierte.
Fazit am Ende der Tage: Es war trotz der großen Hitze und wenig Gelegenheit für Ausflüge ein schöner Urlaub.