Profess auf Lebenszeit

Mit großer Freude haben wir unsere Schwester Katharina-Elisabeth Glombik für immer in unsere Gemeinschaft aufgenommen. Am Samstag, dem 5. September 2026, legte sie ihre Gelübde ab und versprach vor Gott und der Gemeinde, bis zum Ende ihres Lebens Ritaschwester zu bleiben.

Schw. Katharina-Elisabeth, in Hildesheim geboren, kam durch ihre Ausbildung zur Gemeindereferentin ins Bistum Würzburg, wo sie in ihrem Praktikum Schw. Magdalena Wenig als Mentorin hatte. Durch sie lernte sie kennen, wie wir nach der Ordensregel des hl. Augustinus in Gemeinschaft leben.  Im Januar 2018 begann Katharina-Elisabeth mit dem Eintritt ins Postulat ihren Weg als Ritaschwester. Im September des gleichen Jahres wurde sie ins Noviziat aufgenommen. Ausbildungsort für Novizinnen – „Neulinige“ im Kloster – war unsere damalige Niederlassung im Exerzitienhaus Himmelspforten. Dort lernte sie, wie man als Ritaschwester gemeinsam betet, lebt und arbeitet. Am 5. September 2020, mitten in der Corona-Pandemie, legte Schw. Katharina-Elisabeth ihre zeitliche Profess für drei Jahre ab. Damit begann für sie das Juniorat in der Gemeinschaft, eine Zeit, in der die neue Schwester Gebet, Gemeinschaftsleben und Berufsarbeit miteinander verbinden lernt. Für drei Jahre war Schw. Katharina-Elisabeth als Gemeindereferentin im Pastoralen Raum Würzburg links des Mains tätig. Im Herbst 2023, nach Ablegung der Profess für weitere drei Jahre, wurde sie in den Konvent Betanien versetzt und begann ihren Dienst als Gemeindereferentin in der Untergliederung Würzburg Süd-Ost mit Schwerpunkt auf PG Sanderau und PG Randersacker, Theilheim, Eibelstadt.
In all diesen Jahren reifte in Schw. Katharina-Elisabeth der Entschluss, sich für immer an unsere Gemeinschaft zu binden. Im März 2026 wurde sie zur Profess auf Lebenszeit zugelassen.

Zum feierlichen Gottesdienst, dem Dr. Roland Baule aus Hildesheim vorstand, waren ihre Eltern und Verwandten, Freunde und Bekannte und viele aus den Pfarreien gekommen, um das selten gewordene Ereignis einer Ewigen Profess mitzuerleben. Nach Befragung durch Generaloberin Schw. Angela Zehe wurde die Allerheiligenlitanei gesungen, während der Schw. Katharina-Elisabeth als Zeichen ihrer Hingabe ausgestreckt vor dem Altar lag. Dann gelobte sie vor Gott und der versammelten Gemeinde „für immer Gott geweihte Ehelosigkeit, Armut und Gehorsam“ und verpflichtete sich „zu einem Leben nach der Regel des heiligen Augustinus in der Kongregation der Ritaschwestern, nach deren Lebensordnung und Ausführungsbestimmungen, um so der heiligen Kirche und dem Wohle der Menschen zu dienen“.

Nach der Feier der Eucharistie gab es bei schönem Wetter einen Stehempfang im Hof, danach ein festliches Mittagessen mit der Gemeinschaft und geladenen Gästen.

Sr. Katharina-Elisabeth liegt vor dem Altar auf dem Boden.