Abschied nach vielen Jahren

Mit vielen Segenswünschen haben wir Margit Volk in den Ruhestand verabschiedet. 32 Jahre lang war sie Hauswirtschaftsleiterin in unserem Mutterhaus. Fast alle Schwestern und viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren gekommen, um Margit zu danken und sich von ihr alles Gute zu wünschen. Personalreferentin Sr. Rita-Maria Käß würdigte Margit Volk in einer Ansprache.

Eigentlich ist Margit Volk aus unserem Mutterhaus gar nicht wegzudenken. Mit Umsicht und Freundlichkeit hat sie all die Jahre dafür gesorgt, dass unser Haushalt in Ordnung war. Sie kannte sich überall aus und war selbstverständlich da. Sie hatte Erfahrung im Behandeln der Wäsche, konnte festliche Tische wunderschön gestalten und so genau decken, wie in einem Nobelhotel. Wer sie um Rat fragte, bekam eine Antwort und gute Tipps, um Probleme zu lösen. Nichts war ihr zu viel. Respektvoll und mit Engelsgeduld bezog sie manche unserer alten Mitschwestern ein und ließ sie Dienste verrichten, die sie nicht überforderten. Selbst an Demenz erkrankte Schwestern beschäftigte sie liebevoll und mit Respekt – „und wenn sie das frisch aufgedeckte Geschirr wieder abgedeckt hat, dann decken wir den Tisch halt nochmal“ – so ihr Kommentar. Auch die 95jährige Schw. Ingrid war anwesend, bei der Margit Volk in den Kindergarten gegangen war.
Nun freut sich Margit Volk auf den Ruhestand und übergibt die Leitung der Hauswirtschaft an Ksenija, die schon einige Jahre mit ihr zusammengearbeitet hat. Es geht also gut weiter, doch wir werden Margit Volk auch vermissen – und sie uns vermutlich auch.

v.l. Marion Reitzenstein, Margit Volk, Sr. Rita-Maria Käß bei der Verabschiedung