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Am 24. Juni 2019 hat Anita Müller die Probezeit als „Weggefährtin“ begonnen. Das Modell der Weggefährtin ist für Menschen, die zwar nicht bei den Ritaschwestern eintreten möchten, aber eine intensivere Form der Anbindung an die Ordensgemeinschaft suchen.

Dabei steht die einzelne Person im Focus, die in ihrem persönlichen Umfeld lebt und einen verbindlichen Kontakt zu einem Konvent pflegt. Das Ziel dieser Weggefährtenschaft ist:
- Die augustinische Spiritualität der Ritaschwestern und deren Sendung verbindlich im eigenen Umfeld zu leben.
- Mit den Schwestern in einem Konvent in Verbindung und Austausch zu sein.

Ihre Probezeit als Weggefährtin hat Anita Müller im Rahmen der Vesper vom 24. Juni begonnen. Sie tritt damit mit den Schwestern vom Konvent Betanien in einen intensiveren Austausch.

Schw. Angela (Verantwortliche für die Weggefährtinnen) verwies auf den Tagesheiligen: „Johannes der Täufer ist für diese Wegstrecke ein gutes Vorbild. Er zeigt uns was es heißt, den Blick immer neu auf Christus zu richten und auf IHN hinzuweisen. Und er erinnert uns, dass auch wir seit unserer Taufe zu Prophetinnen berufen sind".

Und weiter meinte sie in Bezug auf das Schlussdokument des Generalkapitels: „Gaben, die Einzelnen und einer Gemeinschaft geschenkt sind, sind zugleich Aufgabe. Das Charisma wird innen erfahren und drückt sich nach außen aus. Im Zusammenwirken verschiedener Charismen zugunsten der Gemeinschaft, ist unser gemeinsames Unterwegssein auf Gott hin erfahrbar".

Anita Müller bekam von Schw. Angela das neue Schlussdokument des Generalkapitels 2019 und eine Kerze mit dem augustinischen Symbol als äußeres Zeichen überreicht. Zuvor hatte Schw. Angela an das Ziel und die gegenseitigen Vereinbarungen erinnert.

Die Mitschwestern des Konventes beglückwünschten die neue Weggefährtin in der Probezeit und bekräftigten den gemeinsam eingeschlagenen Weg mit dem Vater Unser in Handfassung und einer Segensgeste.

Der Abschluss war eine frohe Runde beim gemeinsamen Abendessen.

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