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Einen Gottesdienst zur vorweihnachtlichen Feier der Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Ehrenamtlichen der Ritaschwestern hat Bischof em. Dr. Friedhelm Hofmann am 13. Dezember 2017 in der Würzburger Adalberokirche zelebriert. Es ging um das Thema Engel als Boten Gottes und darum, dass jeder Mensch ein Engel sein kann.

Im Gottesdienst wurde für Menschen gebetet, die auf der Flucht sind, die nicht mehr weiter wissen oder die vor der Zukunft Angst haben. Gott möge ihnen "Boten" des Friedens, der Liebe, Kraft, Hilfsbereitschaft und des Vertrauens schicken.

"Engel scheinen ein sperriges Thema zu sein", meinte Bischof em. Friedhelm. Sie sind für ihn Wesen der unsichtbaren Wirklichkeit Gottes und der sichtbaren Schöpfung, in der wir leben. Aus der Bibel kennen wir die Namen der Erzengel Gabriel, Michael und Raphael. Ihre Namen haben eine Bedeutung. Menschen würden oft die Nähe ihres Schutzengels spüren. Ein Schutzengel begleitet und tröstet Menschen und lässt sie die Nähe Gottes spüren.

Wenn Menschen andere Menschen im Leben begleiten, werden sie selbst zu Engeln. Auch in der Gemeinschaft der Ritaschwestern und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern könnten Engel sichtbar werden.

Nach der Kommunion spielte Stefan Walter auf der Orgel aus der Oper "Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck das Wiegenlied "Abends, will ich schlafen gehn, vierzehn Engel um mich stehn: zwei zu meinen Häupten, zwei zu meinen Füßen, zwei zu meiner Rechten, zwei zu meiner Linken, zweie die mich decken, zweie die mich wecken, zweie die mich weisen zu Himmels Paradeisen". Dieses Lied legte Generaloberin Schw. Rita-Maria den Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Ehrenamltichen besonders ans Herz.

Nach dem Segen "Mögen dich alles Engel des Himmels behüten und mit ihrem Segen erfüllen und umhüllen an allen Tagen deines Lebens" schloss der Gottesdienst mit dem Lied "Großer Gott wir loben dich".

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