logo caritas

Der 7. Juli 2020 war ein besonderer Freudentag für den Konvent Maria Rita in Luzern/Schweiz. Schw. Assunta Ducrey  (91) durfte ihr 65jähriges Professjubiläum feiern.

Eigentlich hätte das Fest schon im April stattfinden sollen, doch infolge der Corona-Pandemie konnten Generaloberin Schw. Rita-Maria Käß und einigen Mitschwestern aus Deutschland nicht in die Schweiz einreisen. Umso schöner war die Feier im kleinen Rahmen jetzt.

Abt Christian Meyer OSB aus der Benediktinerabtei Engelberg feierte mit den Schwestern die Eucharistie. Schw. Assunta hatte sich die Texte des Festes Maria Heimsuchung gewünscht. In seiner Predigt meditierte Abt Christian über die Lesung aus dem 12. Kapitel des Römerbriefes: „Eure Liebe sei ohne Heuchelei…. seid einander in geschwisterlicher Liebe zugetan, übertrefft euch in gegenseitiger Achtung … Seid untereinander eines Sinnes!…“ In dieser Lesung gehe es immer um das Wir, brachte Abt Christian den Text auf den Punkt.

Vor der Gabenbereitung bekräftige Schw. Assunta und mit ihr die anwesenden Schwestern ihre Profess, verbunden mit der Bitte um die Gnade, Gott bis zum Ende des Lebens in Treue dienen zu können. Mit einem festlichen Abendessen und Beisammensein wurde die Feier fortgesetzt.

Schw. Assunta aus Tafers, dem Hauptort des schweizerischen Sensebezirkes im Kanton Fribourg, hatte sich 1953 der deutschen augustinischen Gemeinschaft der Ritaschwestern angeschlossen. Lange Jahre hatte sie später im internationalen Studentenheim Foyer St. Justin in Fribourg gewirkt, war dann einige Jahre Generalvikarin der Gemeinschaft in Würzburg und später Oberin im Haus Maria Rita in Luzern. Jetzt lebt sie als Seniorin dort und macht sich nach ihren Kräften in Haus und Garten nützlich. 

­