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Ihren „schützenden Schirm über das Wachsen und Gedeihen unserer Stiftung SOS Familie“ hat die Radio- und Fernsehmoderatorin Carolin Reiber gehalten. Dafür bedankte sich Generaloberin Schw. Rita-Maria Käß bei der Feier des 15-jährigen Gründungsjubiläums der Stiftung der Ritaschwestern.

Die Schirmherrin war eigens aus München angereist, um mit den Vorstandsmitgliedern und weiteren „Gründungsmüttern und -vätern der Stiftung SOS Familie“ an die Anfänge und die Entwicklung der Stiftung zu erinnern.

Auf den Tag genau nach 15 Jahren der Errichtung der Stiftung am 8. Oktober 2005 und amJahrestag der Gründung der Ritaschwestern (die Gründung war am 8. Oktober 1911) fand das Treffen in der Schiestl-Stube im Würzburger Ratskeller statt. Zum Bildhauer und Grafiker Heinz Schiestl hatten die Ritaschwestern seit jeher eine Verbindung, so dass auch der Ort der Jubiläumsfeier passend gewählt war. Schw. Elisabeth erläuterte die gute Beziehung anschaulich und wies zudem auf die geschnitzten Besonderheiten des Zimmers im Ratskeller hin.

Schw. Maria und Verwaltungsleiter Robert Seitz wussten noch ganz genau, wie im Jahr 2004 der Gedanke aufgekommen und tatkräftig verfolgt worden ist, dass die Ritaschwestern eine Stiftung gründen wollen. Als Ziel der Stiftung wurde festgelegt, Familien in ihrer Gesamtheit und auch einzelnen ihrer Mitglieder konkrete Hilfe und Unterstützung gewähren zu wollen und in der Öffentlichkeit für ihre Belange eintreten zu wollen. Mit der Stiftung soll der Gründungsauftrag der Ritaschwestern in alle Zukunft weiter getragen werden.

Mit 50.000 Euro war das Stiftungskapital relativ klein. Aber es ist in den 15 Jahren auf erfreuliche 1,2 Millionen Euro gewachsen. „Es hat uns gut gestanden, klein anzufangen“, nickte Schirmherrin Carolin Reiber bei der Erinnerung an die Gründungsgeschichte. „Ihr müsst groß denken“, haben alle Frau Webers Worte noch im Sinn. Die Münchnerin hatte die Ritaschwestern im Gründungsprozess der Stiftung beraten und begleitet. „Das war spannend und es war ein sehr guter Weg“, blicken die Schwestern dankbar zurück.

„Wir hatten von Anfang an Gottvertrauen und das ist auch heute noch so“, gestand Generaloberin Schw. Rita-Maria. Sie sagte deshalb vor allem Gott von Herzen Dank für seine Führung und Fügung. Sie dankte zudem den Zustiftern und Spendern, den Mitarbeitern und Unterstützern, Ansprechpartnerin Schw. Elisabeth Stahl, den Vorstandsmitgliedern der Stiftung und Frau Reiber für die damals spontane Zusage und ihre begleitende Schirmherrschaft.

Dank der Helferinnen und Helfer und dank der Zustifter und Spender konnten die Ritaschwestern mit ihrer Stiftung SOS Familie schon vielen Menschen in akuter Not helfen und zahlreiche Dienste für Menschen und Familien sponsern. „Wir haben zusammen viel erreicht“, sind sich die Ritaschwestern sicher. Die Stiftung SOS Familie ist lebendig und wichtig für Menschen in und um Würzburg.

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