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In diesem Monat Juli 2020 bittet Papst Franziskus vor allem um das Gebet für Familien. „Familien müssen geschützt werden“, fordert er dazu auf, „Familien mit Liebe, Respekt und Rat zu begleiten“.

Der Staat, die Kirche und alle Menschen sollten Familien in ihrem Alltag ermutigen, ihnen zur Seite stehen und ihnen helfen, damit sie „Wege zur Überwindung der Schwierigkeiten finden, die der heutige Lebensrhythmus mit sich bringt“.

Sich um Familien zu kümmern, das ist der Gründungsauftrag der Ritaschwestern. Zurzeit betreut die Familienpflegestation der Ritaschwestern 25 Familien mit unterschiedlichen Einsatzgründen wie Krebserkrankungen, psychische Erkrankungen oder Einsätze über das Jugendamt. Einigen Familien geht es finanziell schlecht, auch bedingt durch die Corona-Krise.

Die stellvertretende Einsatzleiterin Stefanie Leutner bedankt sich bei allen, die die Familienpflege der Ritaschwestern mit Spenden unterstützen. Dabei geht es nicht nur um Leistungen über die gesetzlichen Möglichkeiten hinaus, zum Beispiel für die Finanzierung eines längeren Einsatzes als verordnet. „Manchmal sind es ganz kleine und einfache Dinge, die Familien gut tun“, weiß Frau Leutner und beschreibt den Kauf von Haushaltswaren oder Babyausstattungen sowie „auch mal nur ein Eisessen mit der Familienpflegerin“.

Die Corona-Krise fordert sowohl die Leitung der Familienpflegestation als auch die Mitarbeiterinnen. Zum Glück wurde noch keine Mitarbeiterin krank und es musste auch noch keine Kurzarbeit beantragt werden. Die Bedingungen der Arbeit in den Familien sind jedoch erschwert. „Es wird unseren Mitarbeiterinnen viel abverlangt“, bittet Stefanie Leutner um das Gebet „für unsere Familienpflegerinnen und all unsere Familien, die wir betreuen“.

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