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Am 27. März 2019 feierte die Blindeninstitutsstiftung ihr 40-jähriges Jubiläum in der Begleitung taubblinder Menschen. Heute ist die Blindeninstitutsstiftung eines von bundesweit neun Taubblindenzentren. Sie betreut rund 150 Menschen mit dieser komplexen Beeinträchtigung.

Am Festakt nahmen 165 geladene Gäste aus Pädagogik, Politik und Gesellschaft teil. Unter ihnen waren auch die Ritaschwestern Elisabeth Stahl und Anna-Maria Kempf. Schirmherrin der Veranstaltung war die bayerische Sozialministerin Kerstin Schreyer. Ihre guten Wünsche überbrachte Ministerialdirektor Michael Höhenberger in seinem Grußwort.

Der Festvortrag von Prof. Dr. Andrea Wanka (Lehrstuhl für Taubblindenpädagogik PH Heidelberg) ging auf die entwicklungspsychologischen Aspekte der Taubblindenpädagogik ein. Als Betroffene kam die 25-jährige taubblinde Harmit Toor im Interview mithilfe einer Dolmetscherin zu Wort.

„Es war ein sehr beeindruckender Tag", zeigte sich Schw. Elisabeth begeistert vom jahrzehntelangen engagierten Engagement des Blindeninstituts. Die Ritaschwestern sind der Blindeninstitutsstiftung seit Jahren in einem „Initiativkreis Würzburger Stiftungen" miteinander herzlich verbunden.

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