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Trocken, eiskalt und windig sind gewöhnlich die Winter in Racine im US-Bundesstaat Wisconsin. Ende Januar war es ungewöhnlich kalt. Oberin Ritaschwester Angelika Summer hat aus dem Konvent in Racine auf die Frage nach „großen Eiszapfen“ geantwortet und Schw. Jana Anne hat Fotos vom Konventsgebäude und der vereisten Landschaft darum herum mitgeschickt. Das ist Schw. Angelikas Mail aus Racine vom Sonntag, dem 3. Februar:

„Leider gab's trotz der Kälte keine Eiszapfen, die kommen jetzt, denn seit gestern haben wir eine "Hitzewelle", es ist 42 Grad Fahrenheit (5,6 Grad C) und der Schnee schmilzt nur so dahin. Es ist schon verrückt! Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag (29.-31.01.) hatten wir 40 Grad Minus Fahrenheit (-40 Grad C). Mit dem Windchill (Windkühle) waren es gefühlte 60 Grad Minus (51,1 Grad C).

Es war schon brutal. Zum Glück fiel bei uns der Strom nicht aus - auch sonst gab's keine Probleme. Doch nur wenige Meilen südlich von uns in Racine gab's Stromausfall und Rohrbrüche. Am 2. Februar 2019 früh konnte niemand zur Arbeit kommen, auch schon die Nachtschicht nicht, weil alles eingeschneit war. Doch wir Schwestern halfen zusammen und es ging. Erst am Nachmittag konnten Angestellte wieder kommen.

Wir hatten es schon öfter mal kalt, aber nicht so schlimm wie diesmal. Mit dem Schnee war's nicht so schlimm, da gab's schon manches Jahr mehr. Ich denke beispielsweise an unser 40-jähriges Jubiläum im Heim am 1. Februar 2011. Sr. Teresa kann Ihnen vom vielen Schnee damals erzählen. Danke, dass Sie an uns gedacht haben. Ihnen alles Gute weiterhin."

Übrigens: Minusgrade bis 8 Grad C, leichten Schneefall und einen bedeckten Himmel sagt die Vorhersage für die nächsten Tage aktuell voraus.

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