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Seit drei Jahren feiern die Kirchengemeinden im Würzburger Stadtteil Sanderau am Pfingstmontag miteinander einen ökumenischen Gottesdienst. Die ersten zwei Mal war dieser Gottesdienst in der katholischen Pfarrkirche St. Adalbero. Diesmal, am 10. Juni 2019, fand er in der evangelisch-lutherischen Kirche St. Stephan statt.

Die Idee zum ökumenischen Pfingstgottesdienst entstand am „Ökumenischen runden Tisch" in der Sanderau. Er hatte sich gegründet, als die Sanderauer Kirchengemeinden einmal das Würzburger Nagelkreuz beherbergten. Seitdem trifft sich der ökumenische runde Tisch regelmäßig.

Grundlage des Gottesdienstes am Pfingstmontag war die Apostelgeschichte 19,1-12. Es ging um den Geist, ob und wie er auch heute noch weht, ob er noch präsent und sichtbar ist. Die Predigt teilten sich Pastor Klaus-Dieter Gerth von der alt-katholischen Gemeinde (St. Martin), Pfarrer Gerhard Reitz (Pfarreiengemeinschaft Sanderau) und Pfarrer Helmut Dummert (evangelische Gnadenkirche).

Mit dabei waren Diakon Gerhard Gabel (PG Sanderau) und die Ritaschwestern mit Generaloberin Schw. Rita-Maria und Schw. Elisabeth. Gastgeber war Pfarrer Jürgen Dolling mit seinem Kirchenvorstand von der Stephanskirche. Die musikalische Gestaltung lag in den Händen von Dekanatskantor Christian Heidegger.

Es war eine lebendige und stimmige Feier. Die knapp 200 Gottesdienstbesucher waren sehr angetan. Im Anschluss an den Gottesdienst war Zeit für das Gespräch miteinander und für die Begegnung in geselliger Runde. Diesmal gab es gesegnetes Brot und gesegnete Trauben, dazu Wein und Kaffee.

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