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Am Sonntag, 7. Oktober 2018, war Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen bei den Ritaschwestern. Anlass war ein Jubiläum der Ritakapelle im Mutterhaus. Vor zehn Jahren hatte Dr. Lenssen nach einem Umbau im Haus und nach der Neugestaltung die kleine Kapelle als ruhigen Ort des Gebetes eingeweiht.

Auch das Fenstermotiv mit der Dornenkrone, dem Kreuz, der Ritarose und dem aufsteigenden Licht stammt von ihm. Im Sonntagsgottesdienst dankte Dr. Lenssen den Ritaschwestern für ihre Gesinnung, ihre Arbeit und den Willen und die Tatkraft, Gutes in der Welt zu tun.

Bei den Fürbitten brannte Schwester Marie-Therese am geschmückten Ambo kleine Kerzen an. Es ging um die gerechte Vereilung der Gaben der Schöpfung, um Achtsamkeit den Mitmenschen gegenüber und um die Nöte der Menschen in der Welt. Die Gottesdienstbesucher beteten auch für alle Wohltäter der Schwestern und für alle Menschen, die ihnen und der heiligen Rita ihre Sorge anvertrauen. Weil am Sonntag Erntedankfest war, ist der Altar prächtig mit Gaben der Erde geschmückt worden.

Nach dem Sonntagsgottesdienst verbrannten die Schwestern und Kirchenbesucher im Hof die Zettel mit den Gebetsbitten, die in den letzten zehn Jahren in einem Glasbehälter in der Ritakapelle gesammelt worden waren. Dabei sang Schw. Carmen die „Litanei zu Ehren der heiligen Rita". Hl. Rita, unsere Beschützerin, du Friedensstifterin, du Vorbild der Mütter. Hl. Rita, großmütig im Vergeben, beharrlich im Gebet, erfüllt vom Mitleiden der Leiden Christi. Bitte für uns in allen unseren Gefahren, Bedrängnissen, Sorgen und Nöten und in unseren Versuchungen.

Mit einer Begegnung und dem gemeinsamen Mittagessen klang der Gedenktag an die Einweihung der Ritakapelle vor zehn Jahren aus.

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