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Weggemeinschaft
19.04.2012 | Treffen der Weggemeinschaft der Ritaschwestern im April
Ritaweg, Bibelteilen und Tanz
Schon am Nachmittag haben sich diesmal die Mitglieder der Weggemeinschaft der Ritaschwestern getroffen, denn vor dem Bibelteilen, meditativem Tanz und gemeinsamen Abendessen wurde am 13. April 2012 erst mal tüchtig geschafft. Schließlich sollte der neue Ritaweg im Garten nach dem langen Winter für die kommenden Monate wieder schön hergerichtet werden. „Wir haben die Lesetexttafeln gesäubert, die Truhe mit der Bibel und den Bibelstellen wieder aufgestellt, Laub gerecht, gehackt oder Zweige geschnitten“, beschreibt Anita Müller das eifrige Tun.
Eine Station des Ritaweges im Garten des Konvents Marienfried
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Weil das Wetter schön war, konnte der Abend im Freien und später im Haus weiter gestaltet werden. Die Mitglieder der Weggemeinschaft haben sich mit dem Evangelium des kommenden Sonntags (Joh 20,19-31) auseinander gesetzt. Der Text ist in verschiedene Rollen verteilt und vorgelesen worden. Dann durften sich die Frauen und Männer zurückziehen und die Stellen auf sich wirken lassen, die sie besonders berührt hatten. Im Garten oder auf dem Ritaweg hat sich jede und jeder einen ruhigen Platz dafür gesucht.

Später konnten die Gedanken mit Worten oder Farben ausgedrückt werden. Manche hatten auf dem Weg auch ein Symbol gefunden, der ihre Erfindungen zum Ausdruck brachte. Diese Bibelarbeit ist mit passenden meditativen Tänzen davor, dazwischen und am Ende umrahmt worden.

Der Bibeltext über den ungläubigen Thomas hat bleibenden Eindruck hinterlassen. Hier sind ein paar Gedanken, über die beim Weggemeinschaftstreffen nachgedacht wurde:

- Friede sei mir dir!                                      Ich empfange Frieden durch Jesus selbst.
- Empfangt den Heiligen Geist!                   Jesus gießt seinen Geist über mich aus.
- Das glaube ich nicht!                                Ich darf zweifeln und meine Fragen haben.
- Lege deine Finger auf diese Stelle!          Jesus nimmt meine Zweifel und Fragen ernst.
- Mein Herr und mein Gott!                          Ich bin Glaubende/r und bekenne meinen Glauben.

 

Am Abend jenes ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert. Thomas, genannt Didymus - Zwilling -, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt, und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger aus - hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Noch viele andere Zeichen, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind, hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen. (Joh 20,19-31)

Irene Konrad | E-Mail